Skip primary navigation

PRESSEMITTEILUNGEN

06/11/2014

NEUER JAGUAR F-TYPE R MIT ALLRADANTRIEB UNTERSTÜTZT DEN ANGRIFF AUF DEN 1000-MEILEN-WELTREKORD

• Jaguar verkündet neue Technik-Partnerschaft mit dem englischen Geschwindigkeitsweltrekord-Team von Richard Noble 

• Bloodhound SSC startet Ende 2015 ersten Rekordversuch und peilt für 2016 den Durchbruch durch die 1000 Meilen pro Stunde-Schallmauer an (1609,344 km/h) 

• Der neue F-TYPE R AWD half erfolgreich in der südafrikanischen Hakskeen Pan bei der Simulation eines wichtigen Kommunikationstests 


Südafrika/Schwalbach, 6. November 2014 – Ein mit Allradantrieb ausgestattetes Jaguar F-TYPE R Coupé hat heute im Rahmen des britischen Bloodhound SSC Projekts einen wichtigen Hochgeschwindigkeits-Test bestanden. Die in der südafrikanischen Hakskeen-Wüste durchgeführten Erprobungen simulierten den Funkverkehr zwischen dem erstmals in zwölf Monaten startenden Rekordfahrzeug und seiner Bodencrew. Neben dem Jaguar kam ein mit 800 km/h und im Tiefflug fliegender Jet zum Einsatz. Die Erprobungen markierten den Start einer neuen Technologie-Partnerschaft zwischen Jaguar und dem vom ehemaligen Weltrekordhalter Richard Noble geleiteten Bloodhound SSC-Team.


Es geht um nicht weniger als einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge. Die aktuelle Bestmarke wird gehalten von Andy Green, der im Oktober 1997 am Steuer des Vorgängermodells Thrust SSC in der amerikanischen Black Rock-Wüste 1.227,985 km/h erreichte, was laut der Mach-Zahl (Fluggeschwindigkeit) von 1,016 Überschallgeschwindigkeit bedeutete. Nun will der RAF-Pilot im Range eines Wing Commanders (Oberstleutnant) mit Unterstützung von Jaguar im neuen Bloodhound SSC seinen eigenen Rekord überbieten – und 2016 die Schallmauer von 1.000 Meilen pro Stunde (rund 1.600 km/h oder Mach 1,3) durchbrechen. Zwei übereinander liegende „Motoren“ – ein Raketen- und ein Turbofan-Triebwerk aus dem Eurofighter – sollen dabei helfen, die alte Bestmarke um nochmals 30 Prozent zu steigern.


Jaguar und Kampfjet flogen mit identischer Funktechnik an Bord aufeinander zu

Beim jetzt erfolgreich in der Northern Cape-Provinz Südafrikas abgeschlossenen Test stand die Erprobung der für die Rekordfahrten vorgesehenen Funktechnik auf dem Programm. Um die Bedingungen für den Tag X so realistisch wie möglich zu simulieren, wurden das Jaguar AWD F-TYPE R Coupé und ein Militärjet mit exakt jenem Kommunikationssystem ausgestattet, das auch für den düsen- und raketengetriebenen Bloodhound SSC entwickelt wurde. Dann rasten der Jet im Tiefflug 15 Meter über dem Boden mit mehr als 800 km/h und der F-TYPE mit Topspeed 300 aufeinander zu. Ihre kumulierte Annäherungsgeschwindigkeit lag folglich bei über 1.100 km/h – ein Tempo, das der angepeilten Rekordgeschwindigkeit relativ nahe kommt. Dabei funktionierte die Funkverbindung einwandfrei. Andy Green, der in rund zwölf Monaten den Bloodhound SSC erstmals durch die Hakskeen-Wüste jagen wird, kann sich also auf gute Kommunikation mit seiner „Bodenstation“ verlassen.


Bloodhound SSC-Teamchef Richard Noble steuerte den 300 km/h schnellen F-TYPE

Am Steuer des mit Höchstgeschwindigkeit über den Wüstenboden schießenden Jaguar saß Richard Noble, Direktor des Bloodhound Projekts und zwischen 1983 und 1997 selbst Halter des Weltrekords zu Lande. „Wir sind absolut begeistert, Jaguar als neuen Technologiepartner gewonnen zu haben. Mit seinem starken Innovationsdrang, den fortschrittlichen Technologien und den Erfahrungen im Motorsport ist das Unternehmen der ideale Partner für uns. Zusammen haben wir bereits sehr starke Synergieeffekte geschaffen und sind stolz darauf, dass der Bloodhound SSC sich nun auch mit dem Namenszug Jaguar schmücken kann“, freut sich der 68-jährige Schotte. Auf der relativ weichen Oberfläche der Hakskeen „Pfanne“ spielte der allradgetriebene F-TYPE R Coupé seine überlegene Traktion und Beschleunigung (0-100 km/h in 4,1 Sekunden) voll aus. Damit trug der britische Sportwagen entscheidend zur erfolgreichen Durchführung dieses so wichtigen Kommunikations-Tests bei. Ian Hoban, Vehicle Line Director, Jaguar, sagt: „Unser Ziel war es, auch beim neuen F-TYPE AWD den Charakter eines heckangetriebenen Sportwagens zu erhalten. Das Ergebnis ist eine unter allen Wetter- und Straßenverhältnissen sicher und kontrolliert abrufbare und nochmals gesteigerte Dynamik.“


Jaguar F-TYPE-Palette besteht künftig aus 14 verschiedenen Varianten

Die neue Allrad-Version gehört zu einer Reihe leistungsgesteigerter Versionen für die F-TYPE-Baureihe – deren Variantenzahl demnächst von sechs auf 14 ansteigen wird. Die komplette neue Palette wird Jaguar am 19. November um 14:40 Uhr Ortszeit (23:40 CET) auf der LA Auto Show zeigen. Einer der Gäste der Pressekonferenz wird Andy Green sein, der weitere spannende Details zur technischen Zusammenarbeit zwischen Jaguar und dem Bloodhound SSC Projekt erläutern wird.


Verbrauchs- und Emissionswerte F-TYPE, XE, XF, XJ, XK, inklusive R-Modelle:
Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): 12,7 – 3,8 l/100km
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 297 – 99 g/km