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PRESSEMITTEILUNGEN

12/04/2017

JAGUAR F-TYPE

  • Jaguar F-TYPE erhält hochmodernen 221 kW (300 PS) starken 2,0 Liter Vierzylinder-Turbobenziner aus der Ingenium-Familie
  • Weltpremiere auf der New York International Auto Show (14.-23. April 2017)
  • Authentischer Jaguar Sportwagen mit ganz eigenem Charakter
  • Mit 221 kW (300 PS) aus 1.997 cm3 Hubraum stärkster Vierzylinder-Serienmotor der Jaguar Geschichte
  • Beschleunigung von 0-100 km/h in 5,7 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 249 km/h
  • Gewichtseinsparungen von 52 Kilogramm und neu abgestimmtes Fahrwerk für ein besonders agiles Handling
  • Maximales Drehmoment von 400 Nm und Achtstufen- Automatikgetriebe sichern spontanes Ansprechen über den gesamten Drehzahlbereich
  • Einlasstrakt und Auspuffstrang auf charakteristischen F-TYPE-Sound feingetunt
  • Fahrerassistenzsysteme umfassen autonomen Bremsassistenten, Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung und eine automatische Geschwindigkeitsregelung
  • Neuer F-TYPE mit 2,0 Liter Vierzylinder-Turbobenziner ist ab sofort bestellbar, der Einstiegspreis liegt bei 63.800,- Euro für das Coupé bzw. bei 71.750,- Euro für das Cabriolet


Jaguar erweitert die Palette des F-TYPE um eine neue Variante mit hochmodernem Vierzylinder Turbobenziner aus der Ingenium Baureihe. Mit diesem 221 kW (300 PS) starken Einstiegsmodell umfasst das Angebot für den zweisitzigen Sportwagen nun sechs verschiedene Motorisierungen – vom neuen Vierzylinder Turbobenziner über V6-Varianten mit Kompressor bis zum 322 km/h schnellen Allwettersportwagen F-TYPE SVR mit einem 5,0-Liter-V8 Aggregat.

Die Kombination aus dem in Aluminium gefertigten F-TYPE Coupé (oder Cabriolet) mit dem 221 kW (300 PS) starken Zweiliter-Turbobenziner verbindet die Sportwagen-DNA des F-TYPE mit nochmals agilerem Handling, erhöhter Effizienz und einem Einstiegspreis von 63.800,- Euro. Ein unverfälschter F-TYPE – mit seinem ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter.

Das beweisen allein schon die einem F-TYPE in jeder Hinsicht angemessenen Fahrleistungen: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 5,7 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 249 km/h und das maximale Drehmoment von 400 Nm steht bereits bei 1.500 Umdrehungen zur Verfügung. Zusammen mit dem sportlich abgestuften Achtstufen-Automatikgetriebe sind so über den gesamten Drehzahlbereich immer spontane Gaspedalbefehle gesichert.

Der 221 kW (300 PS) starke Ingenium Motor ist nicht nur der stärkste Serien-Vierzylinder der Jaguar Geschichte, sondern zugleich auch der F-TYPE Motor mit der höchsten spezifischen Leistung: 150 PS/Liter. Zugleich setzt er neue Bestmarken für Verbrauch und Emissionen. Im Vergleich zum 250 kW (340 PS) starken F-TYPE V6 Kompressor sinkt der Verbrauch um über 16 Prozent; parallel dazu verringert sich der kombinierte CO2-Ausstoß im europäischen NEFZ-Zyklus auf 163 g/km.

„Die Einführung unseres fortschrittlichen Vierzylinder Ingenium-Motors im F-TYPE hat einen Sportwagen mit ganz eigenem Charakter hervorgebracht. Die Leistung ist für diese Hubraumklasse außergewöhnlich. Zugleich sinken der Verbrauch und der Einstiegspreis."
Ian Hoban, Baureihen-Direktor, Jaguar F-TYPE

Jaguar gelang es, dem Ingenium Motor ein Maximum an Leistung bei zugleich höchster Effizienz zu entlocken. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der in den Zylinderkopf integrierte elektrohydraulische Ventiltrieb. Über von Jaguar selbst entwickelte und patentierte Kontroll-Algorithmen ist es möglich, über das komplette Drehzahlband den Hub der Einlassventile variabel zu steuern. So steht immer mehr als ausreichend Leistung abrufbereit; bei im Gegenzug gesenkten Verbräuchen und Emissionen.

Durch Anbindung an das motorseitige Kühlsystem werden die Abgastemperaturen gesenkt und so das Warmlaufverfahren beschleunigt. Effekt: weniger Verbrauch und Emissionen. Zugleich ist der Abgaskrümmer direkt am Twin Scroll-Turbolader angebunden. Bei diesem nicht mit zwei parallel angeordneten Ladern zu verwechselnden Ladungsverfahren werden die Abgaskanäle von jeweils zwei Zylindern im Abgaskrümmer getrennt und erst direkt vor dem Turbinenlaufrad wieder zusammengeführt. Weil sich die Zylinder so beim Ladungswechsel nicht gegenseitig negativ beeinflussen, sinkt der Abgasgegendruck. Folge: Die Turbine reagiert extrem schnell, der Ladedruck wird unmittelbar aufgebaut. Genauso, wie es F-TYPE-Kunden von einem Sportwagen auch erwarten.

Zusätzlich unterstützt wird das spontane Ansprechverhalten des Verdichters durch keramische Kugellager. Sie senken die Reibungsverluste, was sich speziell beim Kaltstart positiv auswirkt.

Darüber hinaus bewirkt die mit Einspritzdrücken von bis zu 200 bar arbeitende Direkteinspritzung eine nochmals sauberere Verbrennung. Weiter verstärkt durch die zentral im Brennraum angeordneten Injektoren.

Wie alle anderen Mitglieder der Ingenium Familie hat Jaguar auch das 221 kW (300 PS) starke Triebwerk „in house” entwickelt und produziert es im neuen Jaguar Land Rover Motorenwerk Wolverhampton. Der Ingenium Motor trägt einen großen Anteil am um 52 Kilogramm gesenkten Gewicht des F-TYPE Vierzylindermodells bei. Weil nun weniger Gewicht auf der Vorderachse lastet, wirkt das Fahrzeug besonders agil. Ein eigens auf den neuen Motor abgestimmtes Fahrwerk kommt neben dem Handling auch dem Ansprechverhalten der Lenkung und dem Abrollkomfort entgegen.

Die Einführung eines Vierzylinder-Motors bedeutet keine Minderung der akustischen Qualitäten des F-TYPE. Im Gegenteil ging Jaguar auch hier keine Kompromisse ein und stattet bereits alle Einstiegsmodelle mit einer akribisch abgestimmten aktiven Sport-Abgasanlage aus. R-Dynamic-Varianten verfügen für ein noch intensiveres Fahrerlebnis über eine Taste auf der Mittelkonsole, über die sich die Klappen im Auspuffstrang manuell steuern lassen.

„Durch das reduzierte Gewicht auf der Vorderachse fühlt sich das Auto auf kurvigen Landstraßen besonders wohl. Der Vierzylinder F-TYPE ist wunderbar ausbalanciert und wirklich sehr agil zu fahren. Man verbinde das mit einem charakteristischen Auspuffsound - und auch dieser F-TYPE erhält seinen ganz eigenen Charakter. Ich betrachte ihn gerne als quirligen kleinen Bruder der großen V6- und V8-Modelle.”
Erol Mustafa, Chief Product Engineer, Jaguar Sports Cars

Dank leicht modifizierter Stoßfänger und Voll-LED-Scheinwerfer präsentiert sich das preisgekrönte Design des F-TYPE zum Modelljahr 2018 nun noch kraftvoller. Zugleich stellten die Designer über leicht abweichende Details eine größere Differenzierung zwischen den einzelnen Modellen her.

Am Heck unterscheidet sich das Vierzylinder-Modell durch ein einzelnes Auspuffendrohr von den V6- und V8-Modellen. Ein Jaguar F-TYPE mit Sechszylinder-Power ist an einem mittig austretenden Doppelrohr-System, die F-TYPE R und SVR-Derivate an vierflutigen Anlagen mit je zwei außenliegenden Auspuffenden zu erkennen.

Bereits ab Werk 18 Zoll große Leichtmetallfelgen verbessern auch beim jüngsten Neuzugang der Baureihe die Agilität und den Abrollkomfort.

Die Änderungen im Interieur aller F-TYPE-Modelle umfassen besonders schlanke Leichtbausitze, das Touch Pro Infotainment-System, noch hochwertigere Materialien sowie Applikationen in Chrom und Aluminium. Auch ein rahmenloser Innenrückspiegel setzt eine zeitgemäße Note.

„Es ist für uns sehr wichtig, die Silhouette des F-TYPE vom neuen Zweiliter-Turbo-Modell bis zum 322 km/h schnellen SVR identisch zu halten. Der Vierzylinder ist ein authentischer Jaguar Sportwagen und ein vollwertiger F-TYPE – daher wollten wir die Design-DNA in keiner Weise verwässern. Dennoch hat dieser Wagen seinen ganz eigenen Charakter und der neue Einzelauspuff signalisiert das auch deutlich nach außen.”
Ian Callum, Designdirektor, Jaguar

Der aktuelle F-TYPE des Modelljahrgangs 2018 bietet eine gewachsene Zahl an fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen – viele davon gesteuert über eine hochentwickelte Stereokamera. Zu den sicherheitsfördernden Systemen zählen der autonome Notfall-Bremsassistent, Spurverlassenswarner und Spurhalteassistent, die Verkehrszeichenerkennung, eine automatische Geschwindigkeitsregelung mit Geschwindigkeitsbegrenzer und ein Müdigkeitswarner.

ANTRIEBSSTRANG

Der neue 2,0-Liter-Ingenium-Turbobenziner von Jaguar Land Rover ist der stärkste jemals in der Unternehmensgeschichte in Serie gebaute Vierzylinder. Ausgestattet mit hochmoderner Technik liefert er außergewöhnliche Performance, Laufkultur und Effizienz.

Mit dem ebenso wie der F-TYPE komplett in Aluminium gefertigten Ingenium-Motor reicht die für den Jaguar Sportwagen lieferbare Motorenpalette nun vom 221 kW (300 PS) starken Vierzylinder-Turbobenziner bis zum 423 kW (575 PS) 5,0-Liter-V8 Kompressor – eine sonst im Sportwagensegment nicht anzutreffende Bandbreite.

Wie die per Kompressor aufgeladenen V6- und V8-Motoren liefert auch der Vierzylinder-Turbo ein für den preisgekrönten F-TYPE standesgemäßes Leistungsniveau. Mit einer spezifischen Leistung von 150 PS/Liter stellt er innerhalb des F-TYPE Motorenportfolios sogar einen neuen Bestwert auf. Exklusiv angeboten mit Heckantrieb und einem speziell abgestimmten Achtstufen-Automatikgetriebe begnügt er sich mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,2 Liter/100 km (CO2 = 163 g/km).

Der in den Zylinderkopf integrierte elektrohydraulische Ventiltrieb mit intern entwickelten und patentierten Regelalgorithmen ist eines der Highlights des neuen Motors. Das hochmoderne System ermöglicht eine voll variable Verstellung des Ventilhubs auf der Einlassseite – zugunsten einer über den gesamten Drehzahlbereich optimalen Kraftentfaltung und Effizienz.

Die meisten Benzinmotoren regeln die Ladesteuerung über eine Drosselklappe, mit dem Nachteil von Pumpverlusten und als Folge steigendem Verbrauch. Zugleich verlängert sich die Zeit, welche die Ladeluft zur Befüllung des Ansaugkrümmers benötigt. Diese Verzögerung wiederum verlagert den Zündzeitpunkt nach hinten, mit negativen Auswirkungen auf das Ansprechverhalten und die Effizienz.

Bei den Ingenium Ottomotoren geht Jaguar einen anderen Weg: Hier wird die Ladesteuerung primär durch die Einlassventile selbst geregelt. Genauer gesagt durch den je nach Lastzustand wechselnden Ventilhub und die Dauer der Öffnungszeit. Um das zu erreichen, wirken die Einlassnockenwellen nicht mehr direkt auf die Ventile. Stattdessen aktivieren sie über reibungsarme Rollenschlepphebel kompakte Hydraulikpumpen. Der von diesen Pumpen erzeugte Öldruck dient dann dazu, die Einlassventile zu öffnen und auch wieder zu schließen.

Jede Pumpe wird von einem Magnetventil aktiviert, das seinerseits von einer hochentwickelten Software gesteuert wird. Sind die Magnetventile komplett geöffnet, sind die Ventile komplett geschlossen. Sind sie zu, wird der maximale Ventilhub hergestellt. Auf diese Weise variiert der Ventilhub zwischen Null und elf Millimetern – zugunsten eines über das komplette Leistungsband des Motors optimierten Ansaugstroms.

Die elektrohydraulische Technologie des Motors ist schnell genug, um einen taktgenauen Zyklus des Verbrennungs-Prozesses zu liefern. Zusammen mit Winkelverstellern für die Ein- und Auslassnockenwellen wird so eine noch flexiblere Regelung erreicht.

Beim Anlassen des Triebwerks werden die Einlassventile spät geöffnet. Die Kombination aus niedrigem Ventilhub und kurzer Öffnungszeit erlaubt eine präzise Regelung der speziell beim Kaltstart benötigten Luftmenge.

Bei niedrigen Geschwindigkeiten und Lastzuständen schaltet der Ventiltrieb in den so genannten „Composite”-Modus: Eine Kombination aus später Öffnung und früher Schließung der Einlassventile. Der Effekt: verbesserte Ladungsbewegung und als Folge eine gründlichere Verbrennung.

Bei Teillast – also bei Fahrten im städtischen Umfeld oder konstanter Fahrt auf der Autobahn – verfolgt der Ventiltrieb eine Strategie aus früh schließenden Einlass- und spät schließendem Auslassventil. Durch das größere Expansionsverhältnis steigt auch in diesem Betriebszustand die Effizienz des Motors. Eine zweifach unabhängige Nockenwellenverstellung sichert derweil eine optimale Regelung der Restgase in Verbindung mit minimierten Reibungsverlusten. Zugleich garantiert die Kombination aus Turboaufladung und wassergekühltem Ladeluftkühler eine konstant hohe Ladungsdichte. So bleibt das Drehmomentniveau konstant hoch, der Motor reagiert spontan auf alle Gaspedalbefehle des Fahrers.

Bei Volllast wird der maximale Ventilhub eingestellt, zugleich bleiben die Einlassventile länger offen. Aber auch die Auslassventile öffnen früher, um so den maximalen Luftdurchsatz zu ermöglichen und die volle Leistung des Motors auszuschöpfen.

Fortschrittliche Turbolader-Technologie

Als Premiere bei einem Jaguar Land Rover Motor ist der Abgaskrümmer vollständig im Zylinderkopfgussteil integriert. Durch Anbindung an das motorseitige Kühlsystem werden die Abgastemperaturen gesenkt und so das Warmlaufverfahren beschleunigt. Folge: weniger Verbrauch und Emissionen. Diese integrierte Bauweise reduziert auch Temperaturspitzen der Auspuffgase und erübrigt so eine Anreicherung des Gemischs bei Volllast – was sich nicht nur im genormten Testzyklus, sondern auch im realen Fahrbetrieb bezahlt macht.

Besonders gründliche Verbrennung

Von zentraler Bedeutung für die besonders effiziente Verbrennung des Ingenium Motors ist die neue und mit bis zu 200 bar Druck arbeitende Direkteinspritzung. Das besonders fein abgestimmte Strahlmuster der zentral im Brennraum platzierten Einspritzdüsen verhindert Ablagerungen an den Zylinderwänden und Kolbenkronen.

Die Ansaugkanäle liefern Ladungsbewegungen auf hohem Niveau, die zusammen mit der hochmodernen Direkteinspritzung die Zylinderwandbenetzung weiter reduzieren und ein besonders homogenes Kraftstoff/Luft-Gemisch garantieren.

Energiesparende Bauweise

Alle Ingenium Motoren sind auf minimale Reibungsverluste ausgelegt. So kommen zum Beispiel für die beiden Ausgleichswellen und Nockenwellen Nadellager zum Einsatz. Um die auf die Zylinderwände wirkenden Tangentialkräfte zu reduzieren, wurden die Zylinderbohrungen um zwölf Millimeter versetzt.

Die kennfeldgesteuerte Ölpumpe passt ihre Durchflussmenge flexibel an die Drehzahl, den Lastzustand und die Temperatur des Motors an. Und die Kolbenkronen werden nur dann zur Kühlung von unten mit Öl besprüht, wenn es die Betriebszustände erfordern.

Ein zweigeteilter Kühlkreislauf sorgt dafür, dass nach dem Anlassen des Motors erst dann Wasser auch durch den Block geleitet wird, wenn dieser seine Betriebstemperatur erreicht hat. Neben der so erzielten Benzineinsparung ergibt sich als angenehmer Nebeneffekt eine schnellere Aufheizung des F-TYPE Innenraums.

FAHRWERK

Der neue Vierzylinder F-TYPE teilt sich die dynamische DNA mit den V6- und V8-Modellen. Dank des Ingenium Motors und des neu abgestimmten Fahrwerks avanciert er zum leichtesten und agilsten Vertreter der Baureihe.

Vom ersten Tag an hat Jaguar den F-TYPE auf außergewöhnliche Fahrdynamik ausgelegt. Ohne dabei Kompromisse bei der von allen Jaguar Modellen erwarteten Alltagstauglichkeit und beim Komfort einzugehen.
Die verwindungssteife und leichte Aluminium-Karosserie und die ebenfalls aus Aluminium gefertigten Doppelquerlenker-Achsen waren von Haus aus bestimmend für diesen dualen Charakter. Im Fall des neuen Vierzylinder F-TYPE hat das Jaguar Entwicklungsteam die durch das Downsizing gewonnene Gewichtseinsparung so optimal wie möglich ausgenutzt.

„Unser Ziel war es, die Kraft und Effizienz des neuen Vierzylindermotors so einzusetzen, dass sich das Fahrerlebnis am Steuer eines F-TYPE nochmals steigern ließ. Das Ergebnis eines intensiven Entwicklungsprozesses ist eine noch bessere Balance, eine noch stärkere Verzahnung zwischen Fahrbahn und Fahrer sowie ein optimierter Abrollkomfort. Sportwagen-Liebhaber wollen dieses Auto fahren."
Mike Cross, Chief Engineer, Vehicle Integrity, Jaguar Land Rover

Im Vergleich zum 250 kW (340 PS) starken V6 Kompressor-Modell muss der F-TYPE Vierzylinder 52 Kilogramm weniger Gewicht bewegen – und wird so zum Leichtgewicht der ganzen Baureihe.

Unter Berücksichtigung des verringerten Gewichts wurden die Federraten um vier (Vorderachse) beziehungsweise drei Prozent (Hinterachse) reduziert. Die Ventileinstellung der Einrohr-Dämpfer berücksichtigt Erkenntnisse aus dem F-TYPE SVR Programm. Die akribische Feinabstimmung führt zu einem verbesserten Abrollkomfort, ohne das agile Handling zu beeinträchtigen.

Die bereits bei den stärkeren F-TYPE Modellen in puncto Ansprechverhalten und Präzision mustergültige elektrohydraulische Servolenkung hat Jaguar für die Vierzylinder speziell kalibriert. Um auch hier die Vorteile des niedrigeren Gewichts voll auszunutzen und zugleich die Haptik sowie das Feedback für den Fahrer zu optimieren. Im Duett mit dem Torque Vectoring System - es unterdrückt durch gezieltes Abbremsen der kurveninneren Räder Untersteuer-Tendenzen – erzielte Jaguar so ein besonders genussvolles Fahrerlebnis.

Serienmäßig steht der Vierzylinder F-TYPE-Type auf neu gestylten 18 Zoll-Leichtmetallfelgen und Reifen der Größen 245/45 R18 (vorn) und 275/40 R18 (hinten).

Die R-Dynamic-Modelle sind schon ab Werk mit 19 Zoll großen Rädern bestückt. Darauf aufgezogen Reifen der Dimension 245/40 R19 (vorn) und 275/35 R19 (hinten). Für alle neuen Vierzylinder F-TYPE bietet Jaguar optional Felgen der Größe 19 und 20 Zoll an.

Das leistungsstarke Bremssystem – innenbelüftete Scheiben im Durchmesser 355 mm (vorn) und 325 mm (hinten) – erfüllt alle Voraussetzungen für einen knapp 250 km/h schnellen Sportwagen. Auf Wunsch können mit 19 oder 20 Zoll großen Felgen bestückte Vierzylinder auch mit dem Jaguar Super Performance Bremssystem ausgestattet werden. Mit 380 beziehungsweise 376 Millimeter großen Scheiben bietet es ein nochmals gesteigertes Verzögerungspotential.

FORTSCHRITTLICHE FAHRERASSISTENZSYSTEME

Der F-TYPE Modelljahrgang 2018 bietet eine große Anzahl an Fahrerassistenzsystemen. Sie machen Fahrten komfortabler und sicherer. Herzstück des Fahrerassistenzsystems ist die im aktuellen F-TYPE installierte Stereo-Kamera. Sie steuert den autonomen Notbremsassistenten. Wird eine drohende Kollision mit dem vorausfahrenden Fahrzeug erkannt, leitet das System eine Vollbremsung ein. So wird der Aufprall entweder ganz vermieden oder zumindest seine Folgen abgeschwächt.

Über die intelligente Stereo-Kamera gesteuert werden ferner der Spurverlassenswarner und der Spurhalteassistent. Der Spurverlassenswarner überwacht Fahrbahnmarkierungen und warnt durch eine optische Anzeige im Instrumentenbrett sowie eine haptische Reaktion im Lenkrad vor dem Verlassen der Spur.

Der Spurhalteassistent greift noch aktiver ins Geschehen ein, indem er durch ein geringfügiges Gegenlenkmanöver das Auto zurück in die Mitte der Fahrspur steuert. Der am Lenkrad aufgebrachte Widerstand kann jederzeit vom Fahrer überwunden werden, was eine intuitive Bedienung fördert.

Die Verkehrszeichenerkennung nutzt ebenfalls den Sensor der Stereo-Kamera, um den Fahrer über Überholverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen zu informieren. Darunter fallen auch temporäre Limits, wie zum Beispiel in einer Tagesbaustelle – oder die sich je nach Verkehrsdichte schnell ändernden Limits auf manchen Autobahnen. Die aktuell gültige Geschwindigkeitsbegrenzung wird in Gestalt eines Piktogramms im Instrumentenbrett angezeigt – zugleich werden die Daten der Kamera immer noch einmal mit den GPS-Daten des Navigationssystems abgeglichen.

Die adaptive Geschwindigkeitsregelung nutzt diese Informationen sowie die Kartendaten des Navigationssystems, um den Jaguar F-TYPE innerhalb des Tempolimits zu halten. Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit angehoben, kann die adaptive Geschwindigkeitsregelung das Fahrzeug selbstständig bis auf die neue Höchstmarke beschleunigen, im Gegenzug bei einem niedrigeren Speedlimit auch abbremsen.

Der ebenfalls im F-TYPE installierte Müdigkeitswarner erkennt anhand abweichender und untypischer Fahrmanöver, ob die Konzentration des Fahrers nachlässt. Wechseln sich Phasen ganz ohne oder mit nur geringen Lenkausschlägen mit hektischen oder starken Ausschlägen ab, erfolgt eine mehrstufige Warnung im Instrumentenbrett und zusätzlich eine akustische Aufforderung, zügig den nächsten Parkplatz oder die nächste Raststätte anzufahren.

Der neue F-TYPE mit 2,0 Liter Vierzylinder-Turbobenziner ist ab sofort bestellbar, der Einstiegspreis liegt bei 63.800,- Euro für das Coupe bzw. bei 71.750,- Euro für das Cabriolet.