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jaguar leaper.

PRESSEMITTEILUNGEN

Jaguar Gesichtsschutz

Jaguar Land Rover produziert Gesichtsvisiere für medizinisches Fachpersonal im Einsatz gegen das Coronavirus

• Produktion von Visieren nach Standards des britischen Gesundheitsdienstes NHS

• Der wiederverwendbare Gesichtsschutz entsteht in der 3D-Rapid Prototyping-Abteilung des Autoherstellers – eine der modernsten in ganz Europa

• Ab sofort werden wöchentlich 1.300 Visiere für Mitarbeiter/innen in Schlüsselpositionen produziert; mit dem Ziel, auf 5.000 Einheiten zu erhöhen
Gaydon, UK / Salzburg, 07. April 2020
Jaguar Land Rover stellt seinen Prototypenbau auf die Produktion von Gesichtsvisieren für Schlüsselpersonal in Krankenhäusern um. Dafür nutzt das Unternehmen seine CAD-Designexpertise und folgt so der Bitte der Regierung zur Herstellung zusätzlicher Schutzmaterialien im Kampf gegen das Coronavirus.

Das wiederverwendbare Visier erfüllt die Standards des britischen National Health Service (NHS) und wurde zusammen mit einem Team von NHS-Gesundheitsexperten entwickelt. Der schnelle und effiziente Rapid Prototyping-3D-Druck erfolgt im Advanced Product Creation Center von Jaguar Land Rover in Gaydon – eine der modernsten 3D-Fertigungsanlagen in Europa. Jaguar Land Rover hat sich zum Ziel gesetzt, durch die Zusammenarbeit mit Spezialfirmen wie Pro2Pro aus Telford die Produktion von anfangs 1.300 auf bis zu 5.000 Gesichtsvisiere pro Woche hochzufahren.

Im Kampf gegen Covid-19 mangelt es dem Fachpersonal des National Health Service an ausreichenden Mengen persönlicher Schutzausrüstung. Als Folge setzen sich viele Mitarbeiter/innen in Schlüsselpositionen beim Tragen ungeeigneter Schutzkleidung unnötigen Risiken aus oder verzichten sogar ganz auf das schützende Equipment.

Mit Hilfe des sonst für Automobilteile verwendeten Rapid Prototyping-Verfahrens konnten die Jaguar Land Rover-Ingenieure in weniger als einer Woche mehrere Varianten des Visiers entwerfen. Anhand derer konnten die Mediziner Feedback geben, Verbesserungsvorschläge einbringen und so das finale Design bestimmen. Die Ingenieure besprechen nun mit Zulieferern und Partnern, wie die Produktion weiter gesteigert werden kann.

Jaguar Land Rover möchte zudem die CAD-Designdatensätze auch anderen Herstellern von 3D-Bauteilen zukommen lassen, sodass in den kommenden Wochen noch mehr Gesichtsvisiere gedruckt werden können. Die Visiere sind wiederverwendbar, können einfach auseinandergenommen und so vor Wiederverwendung gereinigt werden.

Ben Wilson, Manager Additive Manufacturing und Prototype Design, sagt:
„Wir haben verschiedene Materialien untersucht und im engen Austausch mit tätigen Ärzten und Krankenschwestern das Design über mehrere Entwürfe hinweg optimiert. Am Ende haben wir ein komplett eigenständiges und wirklich bedarfsgerechtes Modell geschaffen. Es ist von vitaler Bedeutung, durch Nutzung unserer Ressourcen so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Arbeitsteams von Jaguar Land Rover werden zusammen mit der breiteren CAD-Design- und 3D-Druck-Community weiterhin alles tun, um dem medizinischen Fachpersonal zu helfen.“ Das durchsichtige Schutzschild besteht aus chemisch resistentem Polycarbonat. Mit Hilfe von Laser-Sintern, Jet Fusion (pulverbasiertes 3D-Druck-Verfahren) und Filament-3D-Druckprozessen (FDM) fand das Team eine Passform, die sicherstellt, dass das Visier auch über Stunden komfortabel und sicher getragen werden kann.

Ein elastisches Gummiband – zugeliefert von Beacon Trimmings aus Coventry – hält das Visier sicher in Position und kann zur Vermeidung einer Kontaminierung schnell und leicht ausgetauscht werden.

Dr. Steve Iley, Chief Medical Officer, Jaguar Land Rover, sagt:
„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Angestellten, Kunden und deren Familien ist unsere höchste Priorität. Zugleich ist es wichtig, dass wir unser Know-How und unsere Fertigungsstätten nutzen, um die Mitarbeiter/innen des NHS zu unterstützen. Wir können alle einen Teil dazu beitragen, denen zu helfen, die es am meisten brauchen.“

Jaguar Land Rover wird weiter mit der britischen Regierung zusammenarbeiten und hat seine Erfahrungen in Forschung & Entwicklung, digitalem Engineering und Design, 3D-Druckverfahren, maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz und Data Science Support angeboten. Im Rahmen fortlaufender Kooperationen wird das Unternehmen darüber hinaus Hersteller unterstützen, die lebenswichtiges Equipment für Beatmungsgeräte entwickeln.